2. Runde AOK Landespokal Berlin (11. Oktober 2020)

Aufstellung: Lohmann – Liczbanski (61. Mastalerz), Ndjock, Polster, Toktumur – Dujkovic, Rehbein (90. Simmerl), Tokgöz – Bier, Kupfer (80. Al-Areed), Lang (80. Robben).

Tore: 0:1 Kupfer (29.), 0:2 Tokgöz (33.), 0:3 Bier (70.), 0:4 Tokgöz (71.), 1:4 Stahlberg (77.), 1:5 Bier (82.).

Rote Karte: Ndjock (52. Notbremse).

In der 2. Runde des AOK Landespokals Berlin ging es für den SV Sparta Lichtenberg (Tabellenzweiter der Berlin-Liga) zum Landesligisten BFC Preussen. Sparta reiste mit insgesamt schon 9 ausgetragenen Pflichtspielen in der noch kurzen Saison an die Malteser Straße, die Preussen ihrerseits durften bisher erst dreimal zu einem Pflichtspiel antreten.

Die Gäste bestimmten wie erwartet von Beginn an das Geschehen auf dem Platz, wobei die Hausherren aber außer viel Ballbesitz zuerst einmal nicht viel zuließen und sogar selber für die erste große Chance im Spiel sorgten. Doch Tom Lohmann im Sparta-Tor konnte den Rückstand aus Nahdistanz mit einer Glanzparade verhindern. Nach gut einer halben Stunde wurde der Abwehrriegel der Preussen dann geknackt. Joshua Lang setzte sich auf dem linken Flügel durch und fand mit seiner präzisen Flanke in die Mitte Marvin Kupfer, der zum 0:1 (29.) einköpfte. Wenige Minuten später das gleiche Schema, diesmal bediente Lang mit einer scharfen Hereingabe den am langen Pfosten stehenden Serkan Tokgöz der zum 0:2 (33.) Pausenstand traf.
Kurz nach der Pause mussten die Lichtenberger dann mit einem Mann weniger weiterspielen, Larry Ndjock sah die Rote Karte (52.) wegen einer Notbremse. Nachdem die Preussen die Partie in Überzahl zeitweise etwas offener gestalten konnten, boten sie dem SV Sparta mit zunehmender Spielzeit immer mehr Räume zum Kontern und der Berlinligist wusste sie eiskalt auszunutzen. Nach einem Steilpass auf Nigel Bier lief dieser völlig alleine auf den gegnerischen Torwart zu und erhöhte abgeklärt auf 0:3 (70.). Nur eine Minute später erhöhte Tokgöz dann mit einem Kunstschuss in den Winkel auf 0:4 (71.). Nach dem zwischenzeitlichen Ehrentreffer für die Gastgeber zum 1:4 (77.) stellte Bier mit einem sehenswerten Flachschuss an den Innenpfosten zum 1:5 (82.) den alten Abstand wieder her. In der Nachspielzeit hätte dann auch der eingewechselte Rene Robben fast noch seinen Treffer an alter Wirkungsstätte beigesteuert, der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. So blieb es am Ende bei einem auch in der Höhe verdienten 5:1 Erfolg für den SV Sparta Lichtenberg und dem Einzug in die nächste Runde des Pokals.